Brustvergrößerung
Der richtige ArztBrustvergrößerungen sind heute nahezu die meist nachgefragten Eingriffe in der ästhetischen Chirurgie. Das hat Vor-, aber auch Nachteile. Durch die steigende Anzahl an Brustoperationen gibt es zwischenzeitlich auch viele sehr erfahrene Schönheitschirurgen, die bereits zahlreiche Brustvergrößerungen durchgeführt haben und durch die gewonnen medizinischen Erkenntnisse exzellente Experten auf ihrem Fachgebiet sind. Von Nachteil ist, das eine steigende Nachfrage auch ein steigendes Angebot von Brustoperationen nach sich zieht und somit auch unerfahrene Ärzte diese Eingriffe anbieten. Für den Patienten ist es oft sehr schwer, kompetente Ärzte von weniger erfahrenen Ärzten zu unterscheiden. In unserer Klinik werden Sie nur von auf diesem Gebiet sehr erfahrenen Ärzten behandelt. Das BeratungsgesprächIm Rahmen eines ausführlichen Beratungsgesprächs definieren wir gemeinsam mit Ihnen Ihre individuellen Wünsche. In diesem Gespräch legen wir ein entsprechend realistisches, aber bestmögliches Ergebnis fest. Wir beraten Sie dabei umfassend über die unterschiedlichen Zugangswege, die unterschiedlichen Implantatformen und -größen und ob das Implantat über oder unter den Brustmuskel gelegt wird. Selbstverständlich beantworten wir auch gerne weitere individuelle Fragen. Vorbereitung der OperationBevor mit der Brustoperation begonnen wird, werden wir uns versichern, dass Sie gesund sind und umfassend über die Brustoperation aufgeklärt wurden. Wir werden nochmals alle wichtigen Details mit Ihnen besprechen. Vor der Brustoperation wird die Brust mit einem Maßband und einem Caliper (Schieblehre) gemessen. Abschließend wird der behandelnde Arzt mit Ihnen über den weiteren, individuellen Ablauf nach der Brustoperation sprechen. Durchführung einer BrustvergrößerungEs steht eine Vielzahl verschiedener Implantatformen zur Auswahl. Auf diese Art und Weise ist gewährleistet, dass wir - ausgehend von Ihrer Körpergröße und Statur - Ihrem individuellen Traumergebnis so nahe wie möglich kommen und/oder asymmetrische Brüste anzugleichen. Die unterschiedlichen Brustimplantate können an verschiedenen Stellen bzw. Zugängen eingesetzt werden. Die auf dem Markt erhältlichen Implantate sind grundsätzlich entweder mit Kochsalzlösung oder mit Silikongel gefüllt. Implantate, welche mit Kochsalzlösung gefüllt werden, sind zumeist fester und schwerer als die natürliche Brust und können unangenehm gluckernde Geräusche verursachen. Wir bevorzugen bei Brustvergrößerungen silikongelgefüllten Implantaten, da wir hier in aller Regel die natürlichsten und schönsten Ergebnisse erzielen. Sie können darüberhinaus sicher sein, dass wir nur die sichersten und besten Implantatprodukte verwenden. Heutzutage sind die Implantate, dank der technischen Weiterentwicklung, sehr viel sicherer als noch vor einigen Jahren. Aufgrund der verbesserten Materialeigenschaften bietet die Aussenhaut der Implantate heute den bestmöglichen Schutz vor Verletzungen des Implantates. Die marktführenden Hersteller geben sogar eine lebenslange Auslaufgarantie. Das Risiko einer Kapselverhärtung wird durch die raue (sogenannte "texturierte") Oberfläche weitgehend ausgeschlossen. Werden bei einer Brustoperation Silikongel-Implantate verwendet, besitzen diese heute den sogenannten "Gummibärchen-Effekt", das bedeutet, dass selbst dann kein Gel aus dem Implantat auslaufen würde, wenn die Implantathülle defekt wäre. Insofern ist ein hohes Maß an Sicherheit gewährleistet. Platzierung des Implantates Das Implantat kann an zwei Stellen eingesetzt werden: a) unter dem Brustmuskel b) direkt unter der Brustdrüse In den meisten Fällen lässt sich durch eine Positionierung unterhalb des Brustmuskels ein sehr viel natürlicheres Aussehen erreichen. Schnitttechnik: 1. Schnitt in der Brustumschlagfalte: Die am häufigsten verwendete und sicherste Methode ist ein vier bis fünf Zentimeter langer Einschnitt in die Hautfalte unter der Brust. Durch die Positionierung direkt in der Brustumschlagfalte ist die entstehende Narbe nach wenigen Monaten nahezu nicht mehr sichtbar. 2. Schnitt am Rand der Brustwarze: Hierbei wird genau am Rand des Warzenhofs ein Schnitt gelegt, der bei normaler Wundheilung kaum sichtbar ist. Ein Problem dieses Vorgehens stellt die häufig verminderte Brustwarzensensibilität dar. 3. Schnitt in der Achselhöhle: Es kann auch im Bereich der Achselregion ein Schnitt gelegt werden. Dort hat die Haut sowieso natürliche Falten, so dass der Schnitt bei normaler Wundheilung ebenfalls kaum sichtbar sein wird. Implantate lassen sich aber nur bis zu einer bestimmten Größe über diesen Zugang einsetzen. Es ist über diesen Zugang auch schwerer und manchmal unmöglich, die Implantathöhle ausreichend groß zu präparieren. Was Sie nach der Brustoperation beachten solltenNach der Brustoperation können die Brüste in den ersten Tagen bei Druck und Bewegung schmerzen und geschwollen sein. Da sich die Haut erst der neuen Brustgröße anpassen muss, kann es auch sein, dass sich die Brüste gespannt anfühlen. Am Tag nach der Brustoperation sollten die Schmerzen allmählich weniger werden, wenngleich sie in aller Regel auch dann noch nicht verschwunden sind. Mit Schmerzmitteln können Sie bereits am Tag der Brustoperation nach Hause entlassen werden, wir führen den Eingriff also ambulant durch. Drainagen müssen in unserer Klinik aufgrund unserer blutarmen und schonenden Operationstechnik normalerweise nicht eingelegt und daher auch nicht entfernt werden. Nach circa zwei bis vier Wochen werden die Fäden gezogen. In den ersten Wochen nach der Brust OP muss ein Kompressions-BH als Stützverband getragen werden. Etwa nach einem Monat kann vorsichtig wieder leichter Sport getrieben werden. Das endgültige Ergebnis der Brustoperation wird erst nach etwa drei Monaten sichtbar sein. Was sonst noch für Sie wichtig sein könnteImplantate und Brustkrebs: Es gibt keine Hinweise darauf, dass Implantate Brustkrebs fördern. Sollten Sie eine erhebliche Gewichtsreduzierung planen, ist es sinnvoll zunächst abzuwarten, bis sich das Gewicht stabilisiert hat. Jede Operation birgt ein Risiko. Wie hoch diese ist, hängt vom Umfang des Eingriffs, vom persönlichen Gesundheitszustand und anderen Faktoren ab. Wir klären Sie im Rahmen eines ausführlichen Beratungsgesprächs über Ihr individuelles Risiko auf. |
