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Ist Botox ein Gift?
Was ist der Unterschied zwischen Hyaluronsäure und Botox?
Entstehen bei der Fettabsaugung Dellen?
Wie viel Fett kann man pro Operation absaugen?
Ist das Fett nach einer Absaugung definitiv verschwunden? Oder kann es „wiederkommen“? Kann ich an den abgesaugten Stellen wieder zunehmen?
Können mit Silikongel gefüllte Brustimplantate ‚auslaufen’?
Müssen Brustimplantate später wieder ausgetauscht werden?
Wird bei einer Bruststraffung die Brust kleiner?
Muss ich bei einer Schönheitsoperation mehrere Tage in der Klinik bleiben?
Ist Botox ein Gift? Im Allgemeinen gilt, dass die Anwendung von Botox bei der Behandlung von Falten im Gesicht absolut unbedenklich und sicher ist. Botox (Botulinumtoxin) ist ein Produkt eines Bakteriums (Clostridium botulinum). Es wird nicht im Körper verteilt, sondern bleibt auf die Gesichtsmuskulatur beschränkt. Sie sind daher und wegen der sehr geringen Gesamtmenge für den menschlichen Körper absolut unbedenklich. Auch in klinischen Studien wurde belegt, dass es, abgesehen von der ja beabsichtigten teilweisen Lähmung der Gesichtsmuskeln, keine weiteren negativen Wirkungen von Botox, welches zur Faltenunterspritzung im Gesicht eingesetzt wird, auf den menschlichen Organismus hat. Botox wird schon seit vielen Jahren in der Medizin eingesetzt.
Was ist der Unterschied zwischen Hyaluronsäure und Botox? Beide Substanzen dienen zur Behandlung von Falten im Gesichts-, Hals- und Dekolteebereich. Sämtliche Falten, die durch eine übermäßige Beanspruchung der Gesichtsmuskulatur zustande kommen (wie z. B. die sogenannte „Zornesfalte“ auf der Stirn oder die „Krähenfüße“ an den seitlichen Augenwinkeln) lassen sich deshalb sehr gut mit Botox behandeln, weil Botox eben genau die verursachenden Muskeln zur Erschlaffung bringt, ohne dabei die komplette Mimik aufzuheben. Dieses gilt insbesondere für Falten des oberen Gesichtsdrittels. Die Hyaluronsäure dagegen ist in erster Linie sehr gut für die Behandlung von Falten im Bereich von Nase, Mund- und Wangenbereich geeignet. Diese Falten sind nicht durch Muskelzüge verursacht, sondern durch eine altersbedingte Abnahme des natürlichen Hyaluronsäuregehaltes der Haut- und Bindegewebszellen des Gesichtes. Indem man hier Hyaluronsäure von außen wieder zuführt, lässt sich dieser Effekt korrigieren und die Falten „anheben“. Sowohl Botox als auch Hyaluronsäure sind äußerst wirksam und sehr einfach ein der Anwendung. Die Behandlungen dauern in der Regel lediglich einige wenige Minuten.
! Wichtig: Hyaluronsäure hat einen wachstumsfördernden Einfluss auf Zellen. Geminsam mit der Druckwirkung auf das unterspritzte Gewebe ergibt sich eine Neubildung von Kollagenfasern. Dies ist der Grund, warum beispielsweise eine einmalig behandelte Nasolabialfalte auch nach vollständigem Abbau der Hyaluronsäure nicht wieder die ursprüngliche Tiefe erreicht.
Entstehen bei der Fettabsaugung Dellen? Das Entstehen von Unregelmäßigkeiten an der Hautoberfläche in der Folge von Fettabsaugungen gehört nach wie vor zu den theoretischen Risiken einer solchen Behandlung, tritt jedoch in der Praxis so gut wie nicht mehr auf. Es ist mithilfe modernster Fettabsaugungstechnik (z. B. Anwendung der vibrationsassistierten Liposuktion etc.) und der notwendigen Erfahrung und Kompetenz des Operateurs mittlerweile möglich, die Entstehung von „Dellen“ in den allermeisten Fällen komplett auszuschließen. Es ist somit normalerweise durch eine Fettabsaugung immer ein sehr ästhetisches und sehr gutes Ergebnis erreichbar.
Wie viel Fett kann man pro Operation absaugen? Während einer Fettabsaugung kommt es je nach Körperregion zu großen Volumenverschiebungen im menschlichen Körper. Diese belasten das Kreislaufsystem. Jedoch ist der Körper sehr gut in der Lage, diese Belastung auszuhalten. Es ist jedoch ratsam, die Absaugungsmengen pro Operation auf maximal drei bis fünf Liter reines Fett zu beschränken, was im Übrigen auch schon relativ viel und bei den meisten Patienten nicht notwendig ist (häufig müssen nur ca. ein bis zwei Liter abgesaugt werden).
Ist das Fett nach einer Absaugung definitiv verschwunden? Oder kann es „wiederkommen“? Kann ich an den abgesaugten Stellen wieder zunehmen? Bei einer Fettabsaugung kann man in der behandelten Körperregion etwa 70% der dort vorhandenen Fettzellen absaugen, die restlichen 30% der Fettzellen verbleiben. Dieses genügt aber vollkommen, um ein sehr gutes kosmetisches Ergebnis zu erzielen. Die abgesaugten Fettzellen sind damit endgültig und zeitlebens verschwunden, sie kommen nicht wieder! Die verbliebenen 30% Fettzellen jedoch können (wie natürlich vor der Fettabsaugung auch) bei ungesunder Ernährung, Bewegungsmangel etc. wieder wachsen und somit an der behandelten Region wieder zu einer Gewichtszunahme führen. Sie können sich aber nicht mehr vermehren (damit können sie auch nicht wieder sozusagen zu den ursprünglichen 100% werden). Insofern ist die Neigung, an der betreffenden Körperstelle „Fett anzusetzen“, beträchtlich vermindert. Eine Fettabsaugung spornt viele Menschen auch an, ihre Ernährung generell umzustellen und generell sportlich
Können mit Silikongel gefüllte Brustimplantate ‚auslaufen’? Die Silikonimplantate der heutigen Generation befinden sich auf einem sehr hohen technischen Niveau. Die Hülle ist extrem reißfest und hält selbst stärksten Kräften stand. Insofern ist bereits ein Reißen der Hülle sehr, sehr unwahrscheinlich. Durch die formstabile Beschaffenheit des Gels selber ist aber auch im seltenen Fall einer zerrissenen Hülle ein Auslaufen des Gels kaum möglich. Es handelt sich eben nicht um eine „auslaufende“ Flüssigkeit, sondern um einen zwar weichen, aber dennoch formstabilen „Gelkörper“, der selbst bei zerrissener Außenhülle intakt bleibt.
Müssen Brustimplantate später wieder ausgetauscht werden? Davon ist in den meisten Fällen angesichts der fortschrittlichen Herstellungstechnik und Oberflächenbeschaffenheit in den allermeisten Fällen (weit über 99%) nicht mehr auszugehen. Heutzutage klärt man die Patientinnen dahingehend auf, dass die Implantate normalerweise lebenslang in der Brust verbleiben können. Eine früher sehr häufige Komplikation nach Brustvergrößerungen, die sogenannte „Kapselfibrose“, die häufig für notwendige Implantatwechsel verantwortlich war, ist bedeutend seltener geworden, so dass man Implantate wirklich „für das ganze Leben“ einsetzt. Selbstverständlich besteht aber natürlich für jede Patientin die Möglichkeit, beispielsweise zum Zwecke der weiteren Vergrößerung der Brust oder auch einer Verkleinerung spätere Implantatwechsel vornehmen zu lassen.
Wird bei einer Bruststraffung die Brust kleiner? Nein, dieses wäre nur bei einer Brustverkleinerung der Fall. Bei einer reinen Bruststraffung dagegen wird lediglich das zu weit nach unten hängende Brustdrüsengewebe wieder nach weiter oben verlagert und somit wieder ein natürliche und formschöne Brustprojektion hergestellt (zum Beispiel nach Schwangerschaften und Stillzeit oder auch nach starken Gewichtsverlusten).
Muss ich bei einer Schönheitsoperation mehrere Tage in der Klinik bleiben? Heutzutage werden die meisten Eingriffe in diesem Bereich, egal ob in Vollnarkose oder in örtlicher Betäubung, ambulant durchgeführt. Das bedeutet, dass Sie erst am Operationstag in der Klinik erscheinen, dann wird operiert und nach einer Aufwach- und Erholungsphase können Sie die Klinik noch am selben Tag die Klinik verlassen. Für einige wenige Eingriffe empfehlen wir abweichend davon jedoch eine Übernachtung. Zu diesen Eingriffen zählen zum Beispiel ein Facelift oder eine Bauchdeckenstraffung. Aber auch bei diesen Eingriffen ist es heutzutage ohne Weiteres möglich, dass Sie spätestens am nächsten Tag die Klinik verlassen können.
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