Kinnkorrektur
Kinnkorrektur
Das Ergebnis vieler Umfragen belegt, dass Erfolg und Attraktivität eng miteinander verknüpft sind und attraktive Menschen einen kompetenteren Eindruck machen. Das Gesicht spielt neben dem allgemeinen Erscheinungsbild eine große Rolle. Das Gesichtsprofil eines Menschen wird auch durch das Kinn entscheidend geprägt.
Einige Persönlichkeiten aus der Medien- und Finanzwelt verhelfen durch eine Kinnkorrektur Ihrem Gesichtsausdruck zu mehr Durchsetzungsvermögen oder Dynamik, denn gerade ein fliehendes Kinn steht im Volksmund leider für Unentschlossenheit.
Wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihr Kinn nicht mit Ihrem Gesichtsprofil harmoniert und dies als „Schönheitsfehler“ empfinden, denken Sie über die Möglichkeit, Ihr Aussehen mit einer Kinnkorrektur zu verändern, nach.
Wie auch eine breite oder gekrümmte Nase kann auch ein extrem fliehendes (zurückliegendes) Kinn oder ein zu langes oder zu kurzes Untergesicht einen unschönen optischen Eindruck hervorrufen. Mit einer Kinnkorrektur kann ein Kinn optisch sozusagen hervorgezogen oder auch verkleinert werden.
Verschiedene Varianten der Kinnkorrektur
Es gibt zwei verschiedenen Möglichkeiten einer Kinnkorrektur:
1. Kinnkorrektur mit Kinnimplantat
Bei dieser Variante kann das Kinn mit einem Implantat vergrößert, das Untergesicht verlängert und somit eine Profilverbesserung erreicht werden. Es stehen unterschiedliche Implantattypen zur Auswahl
- kantig
- rund
- verschiedene Größen ect.
Auch gibt es unterschiedliche Implantatmaterialien: Goretex, Silikon und andere Materialien.
Die unterschiedlichen Materialien und Formen der Implantate werden in einem persönlichen Beratungsgespräch noch genauer erklärt.
Dieser Eingriff ist etwas weniger belastend, da das Implantat nur auf den Knochen aufgelegt wird. Die knöcherne Struktur des Kinns bleibt hierbei unverändert.
2. Kinnverlagerung
Hierbei wird eine Korrektur des körpereigenen Knochens vorgenommen. Dadurch kann z.B. ein vorstehendes Kinn verkleinert, bestehende Seitenabweichungen korrigiert, das Kinn verkürzt oder verlagert werden.
Bei dieser Variante der Kinnkorrektur werden keine Fremdkörper (Implantate) verwendet. Da die knöchernen Strukturen des Kinns verändert werden, ist der Eingriff etwas aufwendiger. Es ist jedoch auch vorher abzuklären, ob es sich um eine falsche Zahnstellung oder um eine zu ausgeprägte Knochenpartie handelt.
Beratungsgespräch
Ein ausführliches Beratungsgespräch über den Ablauf und die möglichen Resultate ist eine wichtige Grundlage für die Entscheidung zu diesem Eingriff.
Wir werden Sie ausführlich über die verschiedenen Möglichkeiten der Kinnkorrektur beraten und dann entsprechend Ihrer persönlichen Situation die Vorgehensweise mit Ihnen abstimmen. Im Fall einer Kinnkorrektur mit Implantat werden Ihnen die verschiedenen Materialien und Formen der Implantate erklärt und gemeinsam mit Ihnen das entsprechende Implantat ausgewählt. Ein solches Beratungsgespräch ist für Sie selbstverständlich völlig unverbindlich und kostenfrei.
Durchführung einer Kinnkorrektur
Bevor der Chirurg mit der Kinnkorrektur beginnt, wird er sich ein Bild von Ihrem allgemeinen Gesundheitszustand machen und sicherstellen, dass Sie umfassend informiert wurden.
Danach wird er mit Ihnen nochmals die Vorgehensweise abstimmen. Der Eingriff wird dann in Narkose durchgeführt. Der Zugang führt über die Mundschleimhaut, es entstehen somit keine Narben. Die OP Dauer beträgt ca. zwei Stunden. Ein stationärer Aufenthalt ist nicht nötig.
Risiken:
Das Operationsrisiko ist relativ gering. Komplikationen können aber zum Beispiel bei Unverträglichkeit des Implantates auftreten. Ein nicht zufrieden stellendes Ergebnis versuchen wir im Vorfeld bereits auszuschließen.
Was nach einer Kinnverlagerung beachtet werden muss
Nach der Operation kommt es zu einer leichten Schwellung und normalem Wundschmerz.
Bei der Kinnverlagerung (Variante 2) muss bei einem Zweiteingriff einige Wochen später eine kleine Schraube oder Platte entfernt werden.
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